Watt´n Tag!

 

Der Morgen unseres Wattwandertages fing gut an. Bei strahlendem Sonnenschein traf sich unsere Gruppe auf einem Autobahnrastplatz, um den Weg in der Kolonne fortzusetzen. Leider hielt das gute Wetter nur bis Hamburg. Danach öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete und regnete wie aus Eimern. Als wir an unserem Zielort bei Cuxhaven ankamen, gab es im Radio gerade eine Unwetterwarnung für das Gebiet. Da sank doch dem einen oder anderen das Herz in die Hose. Aber, oh Wunder, der Regen hörte auf, obwohl der Himmel tiefdunkel über uns drohte.

 

So versammelten wir uns am Strand, um auf unsere Begleitkutsche zu warten. Um 14:30 Uhr ging es dann los und wir betraten das Watt. Die Hunde waren sofort total begeistert und es bildeten sich Gruppen, in denen die Hunde dann auch frei laufen konnten. Es ging durch kleinere und größere Priele, aber das Wasser war warm und es gab dabei keine Schwierigkeiten. Es war eine wahre Freude, den Hunden beim Toben zuzusehen.

 

Und das Wetter hielt!

 

Auf halber Strecke gab es dann einen Wagen, der Erfrischungen anbot und auch wir machen dort erstmal Rast. Danach, man glaubt es kaum, wurde der Himmel heller und heller und dann kam sie….  DIE SONNE!!

 

Auch die zweite Hälfte des Weges war schnell geschafft und wir erreichten dreckig und mit nassen Hosen die Insel Neuwerk.

 

Jetzt wurde sich schnell ein wenig gesäubert und  dann ein Restaurant geentert, in dem Remo Plätze für uns organisiert hatte. Dort saßen wir dann mit unseren Hunden auf der Terrasse und schlugen uns die Bäuche voll. Ein hinter dem Deich steigengelassener Drache regte einige der Hunde dann derart auf, dass Remo losgehen musste, um die Besitzer zu bitten, doch ein paar Meter weiter zu gehen. Remo, ab jetzt bist Du ganz offiziell unser Drachentöter !

 

Da wir dann noch Zeit hatten, bis die Fähre zurückfuhr, legten wir uns erstmal ein Stündchen auf dem Deich in die Sonne. Und dann kam der Teil, der unseren Hunden weniger gefiel. Die Fahrt mit der Fähre!!! Wir bekamen extra auf der Fähre einen Teil zugewiesen, auf dem wir ganz alleine mit den Hunden waren. Auch das hat der gute Remo organisiert. Da saßen wir nun und alles war so einigermaßen gut, bis der Motor angeworfen wurde. Es war unheimlich laut und vibrierte so stark, dass es viele der Doggen mit der Angst zu tun bekamen. Also war die ganze Zeit beruhigen angesagt.
Aber auch die längste Fahrt (eineinhalb Stunden) geht irgendwann vorbei und wir bekamen wieder festen Boden unter die Füße.

 

Aber leider kamen wir nicht an dem Ort an, an dem wir aufgebrochen waren und so mussten die Männer erst mal mit dem Shuttlebus zurück zum Parkplatz fahren, um die Autos zu holen. Die Fahrt mit dem Bus wollten wir den Doggen dann wirklich nicht mehr zumuten. Als die Autos uns dann nach über einer Stunde vom Warten erlösten, wollten wir nur noch eines….  NACH HAUSE!!!

 

Auf dem Rückweg gab es noch eine kurze Rast bei Burger King, weil einige menschliche Bedürfnisse doch drückten. Ich weiß nicht, wann die anderen zu Hause ankamen, bei mir war es zehn nach zwei am Morgen und glaubt mir, ich habe gut geschlafen.

 

 

 

Ein Riesendank an Remo, der diesen tollen Tag für uns organisiert hat. Wir waren alle begeistert und hatten viel Spaß.